Früher wussten alle, wie man mit dem Baby umgeht. Jeder hatte das gleiche

Wissen. Heute ist das leider nicht mehr so. Da bekommen die Eltern aus der

Familie verschiedene  Ratschläge, die sich häufig auch widersprechen und die

Eltern verunsichern.

 Dieser Kurs ist für die ganze Familie des erwarteten Babys gedacht, die werdenden

Eltern, Großeltern, älteren Geschwister, Tanten, Onkel, Paten und andere, die nach

der Geburt wichtig für das Neugeborene sind.

Hier gibt es Informationen zu

 

  • Ernährung

  • Entwicklung

  • Schlaf

  • Schreien

  • Tragen

  • Erziehung

 

Termin: montags nach Absprache

Uhrzeit: 19-21 Uhr

Teilnehmerzahl: 5-10

Kosten: 12,50 Euro p.P.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Meine Kurse finden alle statt in der

 

Hebammenpraxis Lucia

Buchenweg 49

47608 Geldern

 

Mi(l)chzeit: mittwochs morgens von 10 - 12 Uh

 

Bauchgespräche

Termine 22.08.-17.10.03.2017

Uhrzeit: 19.00 – 20.15 Uhr

 

Fit für´s Enkelkind

Termin :  (Montag)

Uhrzeit: 19.30 – 21.00 Uhr

 

Beikost/Baby led weaning

Termin: nach Absprache

Uhrzeit: nach Absprache

 

Fabel®Kurse

Der nächste Fabel®Kurs beginnt am Dienstag, den 22.08.2017.

Uhrzeit: 16.00 - 17.30 Uhr

 

 Bitte parken Sie als Kursteilnehmer ausschließlich in den angrenzenden Seitenstraßen!

 

 Das Fundament unseres Lebens bilden die Bindungen, die wir im Laufe

unseres Lebens aufbauen. Wir beginnen damit schon im Mutterleib. Bindung

heißt, jemand erfüllt das Bedürfnis eines Kindes nach Geborgenheit und damit nach

Vertrauen, Zufriedenheit, Sicherheit, Nähe und Anerkennung der Persönlichkeit.

Das kann ich mit Worten machen, indem ich mit dem Kind spreche, durch Blicke,

bestimmte Verhaltensweisen (liebevolle Berührungen usw.) oder Körperhaltungen. Wenn

ich diese Bedürfnisse meines Kindes von Anfang an feinfühlig und liebevoll erfülle,

entstehen wesentliche Voraussetzungen für die spätere körperliche und seelische

Gesundheit und seine Liebesfähigkeit.

Eine sichere Bindung ist die Grundvoraussetzung für gutes Lernen und damit Bildung.

Deshalb ist es wichtig, dass die Gesellschaft Eltern dabei unterstützt, eine gute Bindung

aufzubauen. Davon profitieren alle.

Ich empfehle folgende Bücher und Artikel zu diesem Thema, die man wunderbar schon

in der Schwangerschaft lesen kann:

  • Karl Heinz Brisch, „SAFE“ Sichere Ausbildung für Eltern
  • Gundula Göbel, „Schrei nach Geborgenheit“ Emotionale Begleitung bis in

     die Pubertät

  • Anne-Ev Ustorf, „Allererste Liebe“ Wie Babys Glück und Gesundheit lernen

  • Die Bindungsbedürfnisse von Babies und Kleinkindern in Fremdbetreuung, Vortrag von

    Sir Richard Bowlby, Frankfurt 5.5.2007

     newsletter.familylab.de/sites/default/files/download/Bindung_Bowlby-

     deutsch.pdf

 

Der nächste Fabelkurs startet am Dienstag, den 22. August von 16.00 - 17.30

Uhr in der Hebammenpraxis Lucia für alle Kinder geboren zwischen März  und

Juni 2017.

Fabel®Kurse laufen über 3-4 Blöcke a 8-10 Treffen, so dass die Babys am Ende

ca 1 Jahr alt sind.

Zu jedem Block gehört ein Treffen für die Väter mit den Babys. Das Treffen in

diesem Block findet am Samstag, den  16 September 2017 von 13.00 - 14.30 Uhr statt.

 

Bitte melden Sie sich unter 01573 - 84 66 996 an.

 

Fabel® heißt Familienzentriertes Baby-Eltern-Konzept.

Fabel® hat die Bedürfnisse von Mutter, Vater und Kind im Blick, begleitet die ganze Familie.

Die Kompetenz der Familie wird wahrgenommen und bestärkt.

Die Selbstsicherheit der Eltern mit dem Kind wird verstärkt.

Kinder werden in ihrer eigenen individuell unterschiedlichen Entwicklungszeit begleitet.

Fabel® fördert die Bildung von Netzwerken.

Fabel®-Zeit bedeutet, intensive Zeit mit dem Kind.

Fabel® stärkt die Partnerschaft.

Fabel® wurde von Eltern für Eltern entwickelt.

Fabel® -Kursleiterinnen durchlaufen eine ca. 2-jährige interdisziplinäre Qualifikation.

 

Das Fabel® -Konzept beinhaltet:

 

Gruppenrituale:

Eltern und Kind lernen Begrüßungs- und Abschiedslieder

 

Beobachtungszeit:

Durch das Beobachten gewinnen die Eltern Vertrauen in die selbständige

Bewegungsentwicklung und stetige Reifung ihres Kindes

 

Eltern-Kind-Angebote:

Es gibt Spiel- und Bewegungsanregungen, Streichelspiele, Lieder und Sinnesan-

regungen, Wohlfühlangebote für die Mutter

 

Information und Austausch:

Themen sind u.a. das Beziehungsverhalten, Motorik, Wachstum, Schlafverhalten,

Schreiverhalten, Spielverhalten, Sprachentwicklung, Ernährung u.v.m.

 

Die Fabel-Grundgedanken lauten:

Jedes Kind verdient und braucht es, respektvoll und achtsam behandelt zu werden.

Jedes Kind ist lernbegierig und kann seine Bewegungen vom Liegen zum Stehen eigenständig

erlernen. Dabei hilft ihm liebevolle Begleitung und Bewunderung.

Beobachte dein Kind und vergleiche seine Fortschritte mit seiner eigenen Entwicklung, nicht

mit der des Nachbarkindes im gleichen Alter, das stärkt euer Selbstgefühl.

Reagiere auf die Signale deines Kindes, um mit ihm zu kommunizieren. Dabei entwickelt sich

seine Sprache und Wahrnehmung mit all seinen Sinnen. Gib deinem Kind kleine Anregungen

und dein Kind führt die weitere Bewegung selbständig aus. So stärkst du das Selbstbewusst-

sein deines Kindes.

Es kommt darauf an, dass Mutter, Vater und Kind eine schöne gemeinsame Spielzeit und viel

Spaß haben – nicht, dass dein Kind auf ein bestimmtes Ziel hin trainiert wird.

 

 

 

 

 

Das Stammhirn ist der erste Teil des Gehirns, der sich entwickelt. Es ist auch

der älteste Teil des Gehirns des Menschen und ist zuständig für die Regula-

tion der Atemmuskulatur, des Herz- und Kreislaufsystems und der Körpertemperatur, also die

Kernaufgaben. Es ist zuständig für die Verdauung, den Geburtsverlauf, das Stillen und Sex.

Dies sind alles Vorgänge des Körpers die Ruhe und Entspannung brauchen. Wenn sich das Denker-

hirn einmischt, funktioneren diese nicht.

Das Kind reagiert schon mit 8 Wochen auf Hautreize. Durch die Hautwahrneh-

mung weiß der Mensch wo der eigene Körper zu Ende ist. Im Mutterleib hat das Kind viel

Spielraum, um sich selber zu spüren. Es lernt, welche Berührungen angenehm und welche

unangenehm sind. Und es lernt dadurch seinen eigenen Körper kennen. Hier macht es

seinen ersten Schritt zur Selbstwahrnehmung. Das Schmerzempfinden beginnt ca. in

der 20. Woche. Das Fruchtwasser enthält die Duftstoffe der Mutter. Dadurch kann das

Neugeborene seine Mutter direkt nach der Geburt riechen und erkennen. Im Mutterleib

hört das Kind eine ganze Menge. Denn sein Gehör ist schon in der 24. Woche voll ausgebil-

det. Es geht da ganz schön laut zu. Das Herz der Mutter schlägt, der Verdauungsapparat

macht Geräusche, das Blut fließt auch nicht lautlos. Am liebsten lauscht es der Stimme

seiner Mutter und kann diese nach der Geburt ganz schnell zuordnen. Es erinnert sich an

Lieder, die die Mutter ihm oft vorgesungen oder vorgespielt hat, an Geschichten, die sie

erzählt oder vorgelesen hat. Wenn die Mutter spricht, schwingt ihr Beckenboden mit und

verstärkt den akustischen Reiz. All dies vermittelt dem Baby schon im Bauch ein Gefühl der

Geborgenheit. Es entsteht die für ihn lebenswichtige erste Bindung. Auch die Stimmen des

Vaters und seiner Geschwister sind ihm schon vertraut. Tiefe Stimmen hört es besser.

Also, Männer, sprecht mit euren Babys, führt Bauchgespräche.

Das alltägliche Leben der Mutter mit all ihren Gedanken und Gefühlen bereiten das Kind auf

sein eigenes Leben vor. Es lebt diese mit und lernt so das ganze Gefühlsleben der Mutter

kennen. Eine ausgewogene Gefühlspalette von guten und weniger guten Gefühlen ist also

gut für die Entwicklung des Babys im Mutterleib. Das Baby reagiert mit Freude, wenn die

Mutter ihm ihre Liebe schickt, egal ob in Worten, Gedanken oder Gefühlen. Ist sie mal kurze

Zeit eher traurig, gestresst, genervt usw. hilft es dem Kind, wenn sie ihm erklärt, dass es

ihre Gefühle sind und nicht seine. Dies kann das ungeborene Kind schon verstehen. Schwie-

rig wird es, wenn negativen Gefühle längere Zeit vorherrschen. Dazu gehören Traurigkeit,

Wut, Stress, Schockzustände, usw. Dann sollte sich die Mutter Hilfe holen. In manchen

Fällen hilft es mit dem Partner oder guten Freunden zu sprechen. Auch der Arzt und die

Hebamme können oft weiterhelfen. Ich kann Ihnen ebenfalls helfen, diesen Gefühlen auf

den Grund zu gehen und sie zu verarbeiten. Wenn das alles nicht hilft, fragen Sie Ihren

Hausarzt oder Gynäkologen nach entsprechenden Fachleuten. Haben Sie keine Scheu

davor um Hilfe zu bitten, keiner ist vor seelischen Belastungen gefeit. Sie zeigen Stärke,

wenn Sie frühzeitig handeln und Sie tun es für sich, Ihr Baby und Ihrem Partner. Auslöser

solcher Gefühle können traumatische Erfahrungen wie eine Trennung, ein Trauerfall oder ein

Unfall sein, ebenso wie Erinnerungen aus der eigenen Kindheit. Auch haben wir Erinne-

rungen aus unserer Zeit als Ungeborenes. Denn jeder Mensch hat ein Körpergedächtnis.

Dies weiß man aus der Epigenetik.   

Weiter nachlesen kann man gut in folgenden Büchern:

 

"Das Geheimnis der ersten neun Monate" von Hüther/Krens

"Woran sich Babys erinnern" von Chamberlain

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   
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