Das Fundament unseres Lebens bilden die Bindungen, die wir im Laufe

unseres Lebens aufbauen. Wir beginnen damit schon im Mutterleib. Bindung

heißt, jemand erfüllt das Bedürfnis eines Kindes nach Geborgenheit und damit nach

Vertrauen, Zufriedenheit, Sicherheit, Nähe und Anerkennung der Persönlichkeit.

Das kann ich mit Worten machen, indem ich mit dem Kind spreche, durch Blicke,

bestimmte Verhaltensweisen (liebevolle Berührungen usw.) oder Körperhaltungen. Wenn

ich diese Bedürfnisse meines Kindes von Anfang an feinfühlig und liebevoll erfülle,

entstehen wesentliche Voraussetzungen für die spätere körperliche und seelische

Gesundheit und seine Liebesfähigkeit.

Eine sichere Bindung ist die Grundvoraussetzung für gutes Lernen und damit Bildung.

Deshalb ist es wichtig, dass die Gesellschaft Eltern dabei unterstützt, eine gute Bindung

aufzubauen. Davon profitieren alle.

Ich empfehle folgende Bücher und Artikel zu diesem Thema, die man wunderbar schon

in der Schwangerschaft lesen kann:

  • Karl Heinz Brisch, „SAFE“ Sichere Ausbildung für Eltern
  • Gundula Göbel, „Schrei nach Geborgenheit“ Emotionale Begleitung bis in

     die Pubertät

  • Anne-Ev Ustorf, „Allererste Liebe“ Wie Babys Glück und Gesundheit lernen

  • Die Bindungsbedürfnisse von Babies und Kleinkindern in Fremdbetreuung, Vortrag von

    Sir Richard Bowlby, Frankfurt 5.5.2007

     newsletter.familylab.de/sites/default/files/download/Bindung_Bowlby-

     deutsch.pdf

 

   
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